SoundsLikeSunday 2008.03 - Gross(artig)e Freiheit 2008 [ogg]
Boom. Es ist gelandet, das erste Album des Jahres mit dem Label: "Anwärter auf Album #1 des Jahres 2008". Es ist groß, es sprengt alle Schubladen, es ist ein Monster, es ist: Sébastien Gramond: "Roots Land Symphony". Sébastien ... wer?
Vor kurzem noch habe ich geschrieben: "Linux ist längst auf dem Desktop angekommen, jetzt entert auch Freie Musik euren Player. Das vor uns liegende Jahr scheint ein großartiges Musikjahr zu werden!" Als ich diese Zeilen tippte ahnte ich noch nicht, was mir schon wenige Tage später auf die Platte flattern sollte. "Roots Land Symphony" ist der beste Beweis, daß Freie Musik Schätze birgt, die sich locker mit kommerziellen Veröffentlichungen messen können, ja, die sogar vor Legenden wie Captain Beefheart oder Frank Zappa nicht blaß aussehen. Das einzige Problem ist: diese Schätze finden, in den schier unendlichen Weiten des WWW, in der unüberschaubaren Masse der Veröffentlichungen.
Nun, SoundsLikeSunday möchte euch beim Entdecken helfen, den Einstieg erleichtern und den Weg weisen. Laßt euch überraschen. SoundsLikeSunday ... groß(artig)e Freiheit 2008.
Diesmal dabei: Fluffiger Sonntagspop mit Freiraum, Rock mit dem Echo Lali-Ableger Both, melancholisch-schwermütiges Singer-Songwriting mit Cesare Marilungo und mehr. Plus ... Sébastien Gramond in der Albumvorstellung.
Und nun bin ich wieder auf Entdeckungsreise, für die nächste Ausgabe von SoundsLikeSunday.
SoundsLikeSunday 2008.01 - Ein starker Jahresanfang
Jetzt hats uns erwischt. 2008 ist da. Wie jedes Jahr teilt sich die Freie Musikszene in zwei Lager: die einen, die zum Jahresende schnell noch ein paar Releases raushauen, und die anderen, die bis zum Jahresbeginn warten. Diese Ausgabe von SoundsLikeSunday enthält somit bereits eine Veröffentlichung von 2008, allen vorran eine Chiptunes-Reggae-Version des russischen Klassikers Korobeiniki eines meiner Lieblings-Netzlabels Jahtari.org aus der Leipziger Südvorstadt.
Insgesamt empfinde ich die Sendung als einen starken Jahresanfang - sehr gehaltvoll. Holt sie euch, hört sie euch an und saugt euch die jeweiligen Releases. Und dann knallt sie Skeptikern um die Ohren, auf daß sie merken: es gibt verdammt geile Musik auch jenseits der ausgetretenen Pfade von GEMA & Co.